Sportärzte wissen nur zu gut, dass es in unserer heutigen Industriegesellschaft zwei Extreme gibt: Menschen, die sich mit Übereifer in eine Sportart stürzen und die berufliche Leistungshaltung auf die Freizeit übertragen und Menschen, die sich zu wenig bewegen. Beide Extreme haben einen ungünstigen Einfluss auf die Testosteronwerte. Hohe körperliche Belastungen (wie z.B. Marathonlaufen) senken den Testosteronspiegel ebenso wie körperliche Inaktivität.

Auch wenn bei einem nachgewiesenen Testosteronmangel eine Testosteronersatz-Therapie durchgeführt wird, sollte die Behandlung immer durch ein individuelles Bewegungs- und Fitnessprogramm ergänzt werden.

Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen fördert vor allem regelmäßiger Ausdauersport die körperliche Leistungsfähigkeit und die psychische Ausgeglichenheit.

Mit richtig dosiertem Krafttraining wird der Abbau von Muskelmasse verhindert und Muskelkraft aufgebaut. Gerade Krafttraining kann sich auch steigernd auf die Testosteronwerte auswirken.

Jede Art von Training muss die individuelle körperliche Verfassung berücksichtigen. Wer sich erstmals oder nach längerer Zeit wieder sportlich betätigt, sollte in jedem Falle zuvor einen Arzt konsultieren und fachgerechte Anleitung durch einen Trainer suchen.