Unter Darmkrebs werden die bösartigen Erkrankungen des Dickdarms (Kolon) und des Mastdarms (Rektum) zusammengefasst. Im Dünndarm entsteht äußerst selten eine Krebsgeschwulst.
Darmkrebs nimmt ab dem 45. Lebensjahr zu. Folgende Risikofaktoren sind bekannt:
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Darmpolypen (gutartige Geschwülste) |
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Chronisch entzündliche Darmerkrankungen |
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Bewegungsmangel |
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Übergewicht |
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Fettreiche und ballaststoffarme Ernährung |
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Hoher Alkohol- und Nikotinkonsum |
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Erbliche Faktoren |
Symptome von Darmkrebs
Darmkrebs entwickelt sich schleichend und ist anfangs frei von Symptomen. Veränderungen von Art und Häufigkeit der Stuhlentleerung (z.B. anhaltender Durchfall; abwechselnd Verstopfung und Durchfall) und Bauchschmerzen sind deutliche Warnsignale. Auch Blut im Stuhl kann auf Krebs hinweisen. Unsichtbare Blutbeimengungen können mit einem chemischen Test (Hämocculttest) nachgewiesen werden, der in Apotheken erhältlich ist.
Die aussagekräftigste Untersuchung ist die Darmspiegelung (Koloskopie). Dabei wird ein flexibles Rohr (Koloskop) vom After her in den Darm eingeführt. Mit dem Koloskop kann die Darmschleimhaut betrachtet werden. Gleichzeitig können Gewebeproben entnommen und kleine operative Eingriffe vorgenommen werden (z.B. das Enfernen von Polypen).




